Montage einer Bodenheizung
Wenn man sich mit der Anschaffung größerer Honig-Lagergefäße und Rühreinrichtungen befaßt, hat man die Qual der Wahl. Der Markt bietet verschiedenste Modelle mit und ohne Bodenheizung.
Wer sich nicht von Anfang an für eine Ausführung mit Wärmequelle entscheidet, wird diese früher oder später nachrüsten. Einerseits durch Negativerfahrungen mit schnell kandierendem Honig. Andererseits um dem entsprechenden Gefäß zügig den letzten Tropfen Honig zu entlocken.
Als Wärmequellen bieten sich unterschiedliche Lösungen an. Von der elektrischen Teich- und Fußbodenheizung bis hin zu professionellen Modellen aus dem Imkereifachbedarf.
Prinzipiell ist es nebensächlich, wofür man sich entscheidet. Wichtig ist die vorhandene VDE-Zweckonformität und eine Leistung von etwa 30 Watt pro laufendem Meter.
Hat man ein geeignetes Modell ausgewählt, kann es losgehen. Wie auf den Bildern ersichtlich, bohrte ich zunächt in den Unterboden des Rührgefäßes zwei kleine Löcher. Sie nehmen einfache Gerätemuffen auf, die eine sichere und wasserdichte Durchführung des Heizkabelanschlusses sowie der Thermostat-Sonde gewährleisten.
Im zweiten Schritt wird die Wärmequelle spiralförmig im Unterboden verlegt und mit Thesafilm-Streifen fixiert. Achten Sie unbedingt darauf, daß sich das Heizband weder kreuzt noch direkt berührt.
Die Endmontage erfolgt mit Aluminum-Klebeband, das normalerweise bei der Anbringung von Fußbodenheizungen zum Einsatz kommt. Es ist temperaturbeständig, wärmeleitend aber nicht flexibel. Aus diesem Grund wird es nicht großflächig, sondern Stück für Stück angebracht.
Auf die gleiche Art und Weise kann der Temperaturfühler auf einer kleinen, freien Bodenfläche arrettiert werden.
Im Anschluß dreht man das Gefäß wieder in seine ursprüngliche Position und bringt das Thermostat mit sämtlichen Anschlüssen an. Geeignete Plätze sind Raumwand, Gefäßseite oder Behälterabdeckung.
In meinem Fall, habe ich mich für den Rührwerkaufbau entschieden und alles mit aufgeklebten Klettverschlüssen fixiert. Hierdurch habe ich die Möglichkeit, den Großteil der Apparatur bei den regelmäßigen Reinigungsarbeiten zu entfernen.



